Dürfen wir vorstellen?

Gasthof Löwen: ein Montafoner Original

Das Wirtshaus gegenüber und mehr als 500 Jahre jung.

Direkt vis-à-vis vom Montafoner Hof, mitten in Tschagguns, steht unser „Leua“ – wie ihn die Einheimischen nennen. Über der Tür ein Hauch Ewigkeit in Stein gehauen: die Jahreszahl 1500. Über 520 Jahre jung, seit Generationen in Familienbesitz, und nirgends ist es „montafonerischer“ als hier. Bei Locals genauso beliebt wie bei Gästen. Warum? Weil man es sich hier gutgehen lässt, die gutbürgerliche Küche schmeckt, lacht, redet, musiziert. Ein Ort, an dem das Verbindende zählt und der Mensch im Mittelpunkt steht.

Eine gute Stube im wahrsten Sinne des Wortes: getäfelte Wände, das Holz, die alten Bilder. Im Löwen wird Wirtshauskultur wie früher gelebt. Er ist Herzstück und Ursprung unseres Hotels. Hier hat alles angefangen, lange bevor es den Montafoner Hof gab. Und bis heute gilt: „Do kon d’Lüt zemma“. Hier kommen die Leute zusammen.

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Genuss aus dem Montafon

Wirtshausküche mit allem, was die Region hergibt

Vom Sura Kees bis zum Wild aus eigener Jagd.

Bei uns kommt auf die Teller, was die Region hergibt. Und das zählt zum Besten weitum. Hoch gelobte Spezialitäten wie Zwiebelrostbraten und Kesselfleisch, Tafelspitz und Tiroler Knödel, Kässpätzle nach altem Hausrezept und Wildspezialitäten. Und zum Abschluss natürlich verführerische Desserts wie Apfelstrudel, Kaiserschmarren oder Palatschinken.

Essen und Trinken halten Leib und Seele zusammen, das war im Löwen schon immer so. Und weil die Jagd seit jeher eine Leidenschaft ist, kommt das Wild aus den eigenen und Nachbar-Revieren. Dass wir es mit der Regionalität ernst meinen, sieht man auch am AMA-Gütesiegel und an unserer Mitgliedschaft bei „bewusstmontafon“. Heißt für uns: kurze Wege, verlässliche Qualität, bekannte Gesichter und echter Geschmack.

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Hier kommen wir zusammen

Jeden Donnerstag spielt die Hausmusik

Traditionelle Volksmusik, wie sie im Montafon dazugehört.

Seit Generationen gehört im Löwen echte Volksmusik zum guten Ton der Gastfreundschaft. Volksmusikanten aus aller Herren Länder treffen sich in den Stuben und spielen auf. Manchmal organisiert, oft ganz spontan, weil’s gerade so passt. Den Grundstein dafür legte Seniorchef Armin Tschohl. Sein Erbe pflegen wir bis heute weiter. In der Familie greift man zur Steirischen, Gitarre, Harfe, Posaune und Bassgeige.

Wenn hier aufgespielt wird, ist das keine Inszenierung, sondern Musik, die von Herzen kommt und unter die Haut geht. Jeden Donnerstag ab 21 Uhr heißt es darum: Wir drehen auf! Sie müssen nichts tun und mitbringen außer Lust auf einen schönen Abend.

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Einmal alles inklusive

Im Löwen schlafen, im Montafoner Hof genießen

Das Beste aus zwei Häusern in einem.

Wer im Löwen ein Zimmer bucht, bekommt das ganze Genießerhotel gleich mit dazu. Heißt: vielfältiges Frühstücksbuffet, Mitbenützung von Freizeit- und Wellnessbereich und am Abend zur Abwechslung unser genussvolles 5-Gänge-Menü gegenüber im Montafoner Hof. In traditionellen Gemäuern schlafen, an zwei Orten genießen – dazwischen liegen nur ein paar Schritte über die Straße.

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Über 500 Jahre

Eine kleine Chronik des Löwen

Berüchtigte Wirte, berühmte Gäste, schillernde Zeiten..

Schon lange, bevor es den Begriff Haubenküche überhaupt gab, war der Löwen in Tschagguns eine Institution. Zwischen damals und heute liegen über 500 Jahre: gute und weniger gute, Höhen und Tiefen. Alles zusammen hat den Löwen zum Wahrzeichen des Ortes gemacht. Ein bisschen davon möchten wir Ihnen erzählen.

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um 1500

Über der Tür des Löwen ist die Jahreszahl 1500 in Stein gehauen. Der Löwen ist nur wenigen Fuhrleuten bekannt, die hier auf dem Säumerweg von Bludenz nach Tirol und Graubünden Quartier und Stallungen finden.

1534–1560

Kalixtus Wintergrün ist der erste namentlich verzeichnete Löwen-Wirt.

1656–1748

Eine lange Reihe von Wirten führt das Haus: Benedikt Bertle (1656), Evarist Bertle (1700) und Johann Ulrich Ganahl (1748).

1838

Löwen-Wirt Mathias Drexel (1768–1847) wird die goldene Zivil-Ehrenmedaille für seine Verdienste um die Gemeinden des Tals verliehen.

19. Jh.

Mit Sophie Drexel übernimmt erstmals eine Wirtin – Mut zum Ungewöhnlichen zu jener Zeit. Über die Familien Butzerin und Bitschnau führt die Linie bis zu unserer Christl – unserem Löwen-Herz, die Armin heiratet und somit die Generation Tschohl
einleitet.

1920er

Sogar Ernest Hemingway, Literaturpreisträger und Lebemensch, soll im Löwen eingekehrt sein – und seinen „Hasenpfeffer“ geliebt haben.

1933

Der Dachstuhl des Löwen brennt im Hochwinter erneut aus – bereits zum zweiten Mal in seiner Geschichte.

nach 1945

Eine bewegte Zeit: Nach dem Zweiten Weltkrieg dient der Löwen als Hauptquartier französischer Besatzer, zeitweise als Schulklasse, Friseur und Arztpraxis; im großen Saal fertigt ein Flüchtling aus Pommern Mikroskope an. Wilma Bitschnau, Christls Mutter, bietet Flüchtlingen im Löwen Schutz, Unterkunft und Kost.

1972

Bei der Renovierung der Gaststuben bewahrt der Löwen seinen Charakter. Die kunstvoll getäfelte „obere Stube“ ist heute als Schmuckstück im Vorarlberger Landesmuseum zu sehen.

1987

Gegenüber, wo zu Gründerzeiten der große Obstgarten lockte, entsteht der Montafoner Hof. Vom Säumergasthof zum „Mutterhaus“ eines modernen Tophotels – geführt von Christoph und Stefan mit Gertrud Tschohl.

heute

Den Löwen gibt’s immer noch: Treffpunkt für Einheimische, Gäste und Musikanten aus nah und fern, Wirtshausküche mit Wild aus eigener Jagd – und jeden Donnerstag mit Hausmusik.

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